San Juan de la Peña

 

Kloster von San Juan de la Peña, Provinz Huesca, Aragonien.

 

Das Kloster von San Juan de la Peña ist das wichtigste hochmittelalterliche Kloster Aragoniens. und befindet sich im Nordwesten Aragoniens, in unmittelbarer Nähe zu Jaca, der ersten aragonesischen Hauptstadt.

 

Der Anblick des Klosters ist atemberaubend: es liegt eingezwängt unter riesigen Felsüberhängen und schmiegt sich an die rötliche Konglomeratfelswand. Das Kloster war einst ein Benediktinerkloster und wurde im 9.Jh. gegründet, und laut Legende beherbergte es das Heilige Gral bis zu seiner Übergabe an der Kathedrale von Valencia. In der mittleren Apsis der Kirche befindet sich eine Nachbildung desselben. Neben der Kirche befinden sich im Pantheon die Gräber der Könige von Aragon.

 

Das Glanzstück der gesamten Anlage ist der großartige romanische Kreuzgang, mit einem großen Felsblock als Visier. Die Kapitelle der dem Tal zugewandten romanischen Säulen sind hervorragend mit biblischen Szenen geschnitzt. Ein echtes Must-See!

 

1675 brannte das Kloster ab, so dass in der Nähe, 2 km weiter, oberhalb der Klippen, eine neue Klosteranlage errichtet wurde. Diese wurde von Napoleons Truppen bis auf die barocke Fassade zerstört und geplündert. Heute ist das Kloster ein Hotel, und allein das großartige barocke Portal ist einen Besuch wert.

 

San Juan de la Peña ist ein wichtiger Punkt auf dem aragonesischen Jakobsweg, dem Camino de Santiago. Beide Klöster, das alte und das neue, stehen unter Denkmalschutz, und das Gebiet wurde 1920 zum Landschaftsschutzgebiet ernannt.

 

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