Kloster & Park Monasterio de Piedra: Traumhafter Ort plus faszinierende Landschaft.

 

Hier findet man Wasserfälle in allen Größen und Formen, Teiche und Grotten.

 

Dieser wunderschöne Naturpark befindet sich etwa 110 km südwestlich von Zaragoza und ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Aragoniens. Der ursprüngliche Naturpark wurde von Juan Federico Muntadas Mitte des 19. Jahrhunderts umgestaltet, indem er Wege, Alleen, Treppen und Brücken anlegen ließ. Nachdem 1860 die Iris-Grotte entdeckt wurde, wurde der Park auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und 1940 zur Nationalen Malerischen Landschaft erklärt.

 

Beim Kloster handelt es sich um ein Zisterzienserkloster, dessen Anfänge bis in das 12. Jh. zurückreichen. Nachdem er die Araber aus der Burg vertrieben hatte, richtete König Alfonso II von Aragón 1164 an das Kloster Poblet die Bitte, an dieser Stelle ein neues Kloster zu bauen. Unter der Leitung des Abtes Pedro de Poblet wurde mit dem Neubau begonnen, inmitten einer üppigen Vegetation, die heute noch als Naturpark das Kloster umgibt.
Eine Mauer aus Bruchsteinen umgibt die Anlage, unterbrochen von teils quadratischen, teils runden Türmen mit Zinnen.

 

Durch Brandstiftungen aufgrund eines Krieges (1820-1823), sowie durch Plünderungen bei der Säkularisierung des Kirchengutes (1835-1840) wurde das Kloster zum größten Teil zerstört, später aber wieder aufgebaut. Das Kloster beherbergte in seiner besten Zeit bis zu 63 Mönche.

 

1835 beschlagnahmte der Finanzminister von Königin Isabel II, Mendizábel das Kloster und vertrieb die Mönche, die fast 700 Jahre hier gewohnt hatten. Das Kloster wurde verkauft, um die leere Staatskasse aufzufüllen.

 

1840 wurde das bis dahin leerstehende Kloster versteigert und ging in Privatbesitz über.

 

Heute befindet sich im größten Teil des Klosters ein Parador Hotel. Der Rest wurde zum Teil restauriert. Zu besichtigen sind der Kreuzgang, der Kapitelsaal, der barocke Altar, die Kirche, der romanische Korridor, die Bodegas und Kornkammern, die Klosterküche sowie das Refektorium.

 

 

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